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"Religionsfreiheit schützen" PDF Drucken
Geschrieben von: www.cdu.de   
Dienstag, 14. Februar 2012

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, traf am Montag UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. Dabei standen der Schutz der Religionsfreiheit sowie die Lage in Syrien im Mittelpunkt des Gespräches. Kauder äußerte seine Erwartung, dass das Christentum in anderen Ländern geschützt und respektiert werden müsse.

"Die Vereinten Nationen sollten in Zukunft stärker auf die weltweite Wahrung der Religionsfreiheit achten", so Kauder nach dem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Das Christentum sei die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft der Welt. Ban Ki Moon reagierte mit großem Verständnis auf Kauders Anliegen. "Er hat deutlich gemacht, dass ihm religiös motivierte Menschenrechtsverletzungen zunehmend Sorge bereiten. Er hat versichert, dass er die Lage der Christen im Blick hat, wie selbstverständlich auch die Lage anderer religiösen Minderheiten, die unter Druck geraten", berichtete der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende. 

Ban Ki Moon verurteilte im Gespräch zudem, dass Kirchen, Tempel und andere Religionsstätten zerstört werden. Kauder versicherte dem UN-Generalsekretär, dass Deutschland und seine europäischen Partner weiter für die Religionsfreiheit ihre Stimme erheben werden. Ausdrücklich lobte er in diesem Zusammenhang das Engagement von Außenminister Guido Westerwelle. 

Durch die Haltung der islamistischen Staaten, den völkerrechtlichen Schutz der Religionsfreiheit zu relativieren, könnten sich Gläubige in aller Welt nicht mehr auf die Religionsfreiheit berufen, wenn sie sich für eine andere als die Staatsreligion entscheiden. "Wenn es jetzt zu Annäherungen in dieser Frage unter den Religionen kommen sollte, wäre das nur zu begrüßen" so Kauder.

Auch die Situation der Christen in Nordafrika sprach Kauder an. Die Lage sei vielfach alarmierend. "Nach Schätzungen haben 800.000 Christen bereits Ägypten verlassen. Im Irak gibt es kaum noch Christen. Viele sind nach Syrien geflüchtet. Sie drohen nun in dem Bürgerkrieg zwischen die Fronten zu geraten" Kauder weiter.

Quelle: http://www.cdu.de/portal2009/26423_34138.htm