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Montag, 26. Oktober 2009
Fundatio Nisibinensis gründet „Stiftung für Aramäische Studien“

Ein Grundstein für die Zukunft

Heidelberg, 23.10.2009 - Unter der Überschrift „Wirtschaft trägt Wissenschaft“ findet der Festakt der Stiftungsgründung am 31. Oktober 2009 im Spiegelsaal des Palais Prinz Carl in Heidelberg statt.

Die Fundatio Nisibinensis ist eine Initiative, die wissenschaftliche Projekte über die Aramäer anregt und sie finanziell fördert. Seit 2005 arbeitet die Fundatio Nisibinensis als eingetragener wissenschaftsfördernder Verein. Neben der Veranstaltung studentischer Seminare und internationaler Symposien wurden kleinere Forschungsprojekte gefördert und zudem auch das erste Buch in neu-aramäischer Sprache publiziert, nämlich eine Übersetzung von Antoines Saint-Exupérys „Der Kleine Prinz“. Die letzte Veröffentlichung ist die Übersetzung der „Kleinen Raupe Nimmersatt“ ins Aramäische, die vor wenigen Tagen präsentiert wurde.

Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, zum Engagement der Fundatio Nisibinensis: „Die Fundatio Nisibinensis leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Gesellschaft und für das Selbstverständnis der in Deutschland lebenden Aramäer.“

Mit der Gründung der Stiftung für Aramäische Studien wird eine sichtbare Institution der aramäischen Gemeinschaft geschaffen. Die Aufgabe der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Geschichte und Gegenwart der Aramäer soll der Förderung des Wissens und der Bildung dienen, aber auch der Bewahrung der Geschichte und der Traditionen in einer modernen Welt.

Musikalisch umrahmt wird die Gründungsgala von der Opernsängerin am Nürnberger Staatstheater Hrachuhi Bassenz (Sopran), Aram Badalyan (Violine), Arman Sahakyan (Klavier) und Kamill Hanna (Oud). Das stilvolle Ambiente des Palais Prinz Carl mit seinem repräsentativen Charakter ist für dieses besondere Ereignis wie geschaffen.